Bindung


„Wir sind Tiere, die wissen müssen, dass jemand kommt, wenn wir rufen.
Jemand, der uns an erste Stelle setzt.
Jemand, der uns genauso braucht, wie wir ihn.“

- John Bowlby

Wir Menschen sind verletzliche Wesen. Wenn wir als Baby auf die Welt kommen, brauchen wir unsere Eltern und Versorger. Wir haben keine Stoßzähne. Wir haben keine Krallen. Wenn wir nicht zusammen halten, werden wir es nicht schaffen. Im Grunde sind wir soziale Tiere und unser Gehirn ist ein soziales Organ. Das Bedürfnis nach Sicherheit haben wir als Kind, aber wir behalten es auch, wenn wir aufwachsen. Das folgende Video erklärt, was mit uns passiert, wenn wir diese Sicherheit nicht erfahren, und wenn unsere Beziehung sich nicht wie ein sicherer Rückzugsort, wie eine sichere Oase anfühlt.



Abhängig von der Beziehung mit unseren Eltern oder Versorgern in den ersten zwei Lebensjahren entwickeln wir einen bestimmten Bindungsstil.  Dieser Bindungsstil kann sich durch neue Erfahrungen ändern. Gleichzeitig beeinflusst unser Bindungsstil auch unsere Partnerwahl und wie wir uns in unserer Beziehung verhalten.



BINDUNG…
… ist das angeborene Grundbedürfnis nach Liebe und Nähe einer Person,
bei der wir uns geborgen fühlen. 
Ist dieses Bedürfnis nicht erfüllt, kann es sich existenziell bedrohlich anfühlen,
selbst wenn wir für unser tatsächliches Überleben nicht darauf angewiesen sind.